Zugehörigkeit und Zimmerpflanzen
Manchmal ist es so schwer, mit dem Schreiben anzufangen. Manchmal geschieht es auch so, dass man viele Gedanken im Kopf hat, aber es ist so schwierig, einen Gedanken herauszuziehen und ihn dann zu entwickeln. In meinem Land gibt es die Aussprache „Was ich sehe, ist das, über das ich singe“. Also, probiere ich mal die go with the flow Methode.
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Also, es gibt ein Zimmer – mein Zimmer. Zumindest wird es bis zum 15. Januar 2026 meins sein. Danach … wer weiss, wie es danach weitergeht. Wir leben alle in so turbulenten Zeiten, da kann niemand etwas sagen.
Es gibt also ein Zimmer – mein Zimmer. Zumindest wird es bis zum 15. Januar 2026 mir gehören. Danach … wer weiß, was danach kommt. Wir leben alle in so turbulenten Zeiten, da kann niemand etwas sagen.
Wie wisst euch überhaupt, dass ein Zimmer euch gehört, und sei es auch nur vorübergehend?
Eigentlich habe ich keine Ahnung, ob es objektive Kriterien gibt. Ich glaube, dass die Zugehörigkeit eines Ortes zu mir immer von den Lebewesen um mich herum bestimmt wird. Ich hoffe wirklich, dass nicht Sachen wie ein Tisch, ein Bett oder ein Schrank mir gehören, weil diese Dinge sozusagen tot sind.
Sie sind tot, während ich an das Leben glaube. Also in meinem Fall sind meine Kinder, meine Katze und meine Zimmerpflanzen diese Lebewesen. Ich mag Pflanzen, und ich erwache sie immer, sowohl in der Ukraine als auch in der Schweiz. Meine Kinder sind auch immer mit mir, ich kümmere mich ständig um sie. Auch gibt es eine Katze, und diese Katze hat den besonderen Status einer Psychotherapeutin, und diese Psychotherapeutin ist absolut toll.
Ich hoffe auch, dass eines schönen Tages mein Mann auch da wird.
All diese Lebewesen gehören nicht mir. Und doch kann ich sagen, dass sie mir sind.

Aber wissen Sie was? Am meisten bin ich sicher nur, dass es Zimmerpflanzen sind, die immer bei mir sein werden.